• in_visible

    in_visible limits

    26. februar bis 30. april 2017 

  • Im Fokus: Rolf Winnewisser

    Im fokus: rolf winnewisser

    ab 03. august 2016  

  • Fridolin Schoch: Bergen

    sebastian stadler:

    objects in mirror are closer than they appear

    26. februar bis 30. april 2017

  • Von Anselm bis Zilla: Einblicke in die Sammlung

    von anselm bis zilla:

    einblicke in die sammlung

    ab 03. august 2016 

arrow

Sind Sie schon

Mitglied bei uns?

 
Mi bis Fr 14 bis 18 Uhr
Sa und So 11 bis 18 Uhr


Kunst(Zeug)Haus

Schönbodenstrasse 1
8640 Rapperswil-Jona
Telefon 055 220 20 80
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

JAHRESPROGRAMM 2008

Uwe Wittwer – Arbeiten auf Papier

18. Mai bis 3. August 2008

Uwe Wittwers Schaffen (*1954) bewegt sich seit den 1990er Jahren im Umfeld der ‚Appropriation Art' (Aneignungskunst). Ausgangspunkt ist das kollektive Gedächtnis, das sich der Künstler über Quellen historischer Sammlungen, Veröffentlichungen in den Medien und im Netz erschliesst. Seine Reflexionen richten sich auf grundsätzliche mediale Fragestellungen zu Kunst und Gesellschaft wie Bilderflut und Bildrezeption, Schein und Sein, Verführung und Bedrohung. Die vom Künstler konzipierte Ausstellung umfasst zwei Hauptthemen: die Werkgruppen „Monsun" und „Königin". Im Projektraum werden die rund 80 Ink-Jet-Prints des dreiteiligen Zyklus „Monsun" (2005) in Wand füllenden Tableaus präsentiert. Die Arbeit greift auf im Internet veröffentlichte Fotografien von Vietnamveteranen zurück, Bildzyklen, in denen die Kriegswirren weitgehend ausgeblendet sind. Seltsam beiläufig gehalten beeindrucken und befremden die Aufnahmen gerade durch die angebliche Normalität. Wittwer verfremdet und verdichtet die ambivalente Atmosphäre, dem Betrachter eigene Schlussfolgerungen offen lassend. Im Sammlungsgeschoss steht der fünfteilige grossformatige Aquarellzyklus „Königin"(1991 bis 1995) im Mittelpunkt. Zentrale Figur ist die von Hans Holbein 1536 in London porträtierte Königin Jane Seymour, die dritte Ehefrau König Heinrichs VIII von England. Im Sinne der ‚Gleichzeitigkeit des Anderen' verwebt Wittwer das Holbeinsche Porträt mit Symbolen der Macht, des Kriegs, aber auch der Schönheit und der Häuslichkeit. Dem Werkzyklus sind weitere Arbeiten (Aquarelle und Ink-Jet-Prints) des Themenspektrums Figur und Familie, Idylle und Bedrohung beigefügt.

Der lange Atem – Schweizer Kunst 1978 bis 2008

18. Mai bis 3. August 2008

Die Präsentation der in rund 40 Jahren zusammengetragenen Sammlung, heute auf über 4500 Objekte angewachsen, wird jährlich drei bis viermal neu zusammengestellt. Die Eröffnungspräsentation der Sammlung von Peter und Elisabeth Bosshard, 2006 in den Besitz der Stiftung Kunst(Zeug)Haus überführt, steht unter dem Motto „Promenade pour un flaneur". In Anlehnung an die Vielschichtigkeit der zusammengetragenen Exponate ist die erste Übersichtsausstellung als assoziativer Rundgang durch die weit verzweigten Positionen der Schweizer Kunst von den 1980er Jahren bis zur Gegenwart gestaltet. Sie umfasst in lockeren thematischen Gruppierungen: Malerei und Zeichnung von u.a. Martin Disler, Peter Emch, Miriam Cahn, Klaudia Schifferle, Anselm Stalder, Andreas Hofer, Ian Anüll, Aldo Walker, Alex Hanimann, Klaus Born, Rolf Winnewisser, Silvia Bächli, Peter Z. Herzog und Skulpturen und Objekte von u.a. Jürg Stäuble, Ueli Berger, Hugo Suter und Beat Zoderer.

Kabinett: Künstlerbücher

18. Mai bis 28. September 2008

Die Ausstellung im grafischen Kabinett bietet einen ersten Einblick in den im Lauf der Jahrzehnte gesammelten Schatz an Künstlerbüchern. Vorgestellt werden Artist Books von u.a. Klaus Born, Peter Z. Herzog, Rita Ernst, Josef Felix Müller, Hugo Suter, Adrian Schiess, Peter Volkart und Rolf Winnewisser. Die Auswahl an Künstlerbüchern (in Vitrinen ausgelegt) umrahmen Zeichnungsserien und Objekte aus der Zeit ab1968 von u.a. Luigi Archetti, Sabina Baumann, Sabine Böschenstein, Anton Bruhin, Jean Crotti, Flavio Paolucci, Verena Sieber und Matthias Spescha.

Stefan Gritsch – Werkzyklen von 1984 bis 2007
Christian Rothacher – Arbeiten auf Papier und Objekte

11. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009

Stefan Gritsch (*1951) gehört zu den wichtigsten Schweizer Vertretern der gegenstandslosen Kunst. Seit rund zwanzig Jahren setzt sich Gritsch im Kontext „Color – Paint – Surface" mit der Domäne der Farbe auseinander. Insbesondere der Farbhaut und dem Farbkörper sind seine konsequent durchgeführten Untersuchungen gewidmet. Dabei erstrecken sich diese von der Malerei über die Zeichnung und das druckgrafische Experiment bis zum Farbobjekt („Acrylfarbvolumina"). Die kleine, jedoch präzis zusammengestellte Retrospektive (in Zusammenarbeit mit dem Künstler) umfasst rund 40 Exponate aus Malerei und Zeichnung (etwa die 35-teilige Arbeit „Mémoire des formes" mit 1225 verschiedenen Formen) sowie rund 30 Farbkörper, darunter einen knapp 80-teiligen Zyklus von Pigmentfarbkörpern. Die Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus läuft teilweise zeitgleich zu Stefan Gritschs Ausstellung in der Grafischen Sammlung ETH Zürich (aktuelle grafische Experimente).

Christian Rothacher (1944 bis 2007) bleibt in der Kunstgeschichte der Schweiz durch seine scharfsinnige Beobachtung von Alltag und Gesellschaft unvergessen. Sein Werk, zwischen Ironie und Poesie oszillierend, verändert unseren in Konventionen gefangenen Blick durch stets aufs Neue überraschende Einsichten und Metamorphosen.

Die vom Kabinett in den Sammlungstrakt erweiterte Ausstellung präsentiert rund 50 Arbeiten aus den vielseitigen Bereichen desKünstlers; sie führt vom Aquarell über den Linolschnitt, die Papierintarsie, den Ink-Jet-Print bis zum Kleinobjekt und zur Installation. Die wohl augenfälligste Arbeit des Künstlers ist die 1984 entworfene Installation nach dem Abendmahl von Leonardo da Vinci. Die Ausstellung verdankt das Kunst(Zeug)Haus der engen Zusammenarbeit mit den Nachlassverwaltern.

Sammlungpräsentation 2 und 3

Zwischen August und Oktober 2008 wird die Sammlungspräsentation zweimal in Einzelbereichen neu gestaltet (16. August bis 28. September 2008 und 11.Oktober 2008 bis 4. Januar 2009). Mit umfangreichen Werkzyklen vertreten sind u.a. die Kunstschaffenden Andreas Hofer, Carlos Matter, Mario Sala, Klaudia Schifferle und Christine Streuli.

Die Institution *KURATOR zu Gast

16. August bis 28. September 2008 (Projektraum)

Im Zeichen einer Politik der regionalen Zusammenarbeit geben wir der Plattform *KURATOR der Alten Fabrik Rapperswil einmal jährlich Ausstellungsgastrecht im Kunst(Zeug)Haus. Die auf beide Häuser erweiterte Schau "Die Kugeln! Die Kreise! Die Räder!" ist Teil des von Christiane Rekade kuratierten Ausstellungsprogramms in Bezug auf die visionäre Alpenarchitektur des deutschen Architekten Bruno Taut (1880 bis 1938). Im Projektraum sind Raumobjekte von Karin Hueber (*1977) sowie eine Wandarbeit von Claudia Wieser (1973) zu sehen, begleitet von einer Aquatinta-Serie von Bernard Tagwerker (*1942) aus der Sammlung des Kunst(Zeug)Hauses.

Der Verein IG Halle zu Gast

8. November 2008 bis 4. Januar 2009 (Projektraum)

Auch die IG Halle erhält Gastrecht im Kunst(Zeug)Haus. Die erste Ausstellung der IG Halle im Kunst(Zeug)Haus ist der Rapperswiler Künstlerin Patricia Haemmerle (*1955) gewidmet. Patricia Haemmerle, in Psychologie und Ethnologie, Fotografie und Fototheorie ausgebildet, zeigt einen vertieften Einblick in das fotografische und zeichnerische Werk der letzten Jahre (Gastkurator: Peter Röllin).