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    26. februar bis 30. april 2017 

  • Fridolin Schoch: Bergen

    sebastian stadler:

    objects in mirror are closer than they appear

    26. februar bis 30. april 2017

  • Von Anselm bis Zilla: Einblicke in die Sammlung

    von anselm bis zilla:

    einblicke in die sammlung

    ab 03. august 2016 

  • Im Fokus: Rolf Winnewisser

    Im fokus: rolf winnewisser

    ab 03. august 2016  

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JAHRESPROGRAMM 2009

Annelies Strba

17. Januar bis 3. Mai 2009

Annelies Strba (1947 Zug) gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Schweiz im Bereich von Fotografie und Video. Ihr Werk kennzeichnet ein gesteigerter malerischer Ausdruck im Sinn einer Weiterführung der Malerei mit neuen Mitteln. Ihre Motive kreisen immer wieder um die Familie und ihre Wurzeln („Shades of Time", 1987), weiten sich auf Literatur und Geschichte aus („Frances und die Elfen") sowie auf Erfahrungen mit fremden Kulturen (u.a. Japan und USA). „Frances und die Elfen" nimmt die verbriefte Geschichte zweier Mädchen in England zum Gegenstand. Diese hatten 1917 behauptet, Elfen gesehen und das Geschehen fotografisch dokumentiert zu haben (später als Bildmontage entlarvt). Annelies Strba nimmt das Märchenhafte dieser Begegnung im Motiv von auf dem Boden hingestreckten Mädchen und Frauen auf wie in eine zeitlos mythische Umgebung versetzt. Der weltentrückte Zustand dieser Szenerien ist in leuchtende Farben getaucht, welche die Träumenden und das Geträumte halluzinatorisch vereinigen. Weitere Werke über Familie und Reisen führen zu einem zweiten zentralen Werkzyklus der Künstlerin, in New York entstanden. Im Titel „Cathédrales de monnaie" für die Skyline von New York verbirgt sich ein Wortspiel auf die berühmten „Cathédrales" von Monet. Annelies Strba hat die Hochhäuser von einer Flussfahrt aufgenommen und ihnen durch Farbverfremdung und Unschärfe einen Beklemmung wie Faszination widerspiegelnden Ausdruck verliehen. Der innere Kreis der Familie und der äussere Kreis der Umwelt ergänzen sich in diesem Werk wie selbstverständlich, wie Fäden in einem Leben umspannenden Gewebe.
(Projektraum „Frances und die Elfen" bis 1. März 2009)


Sammlung: Fokus Fotografie

17. Januar bis 3. Mai 2009


Fotografie hält fest und nimmt Stellung, dokumentiert, reflektiert und fiktionalisiert; sie befasst sich mit dem Umgang der Gesellschaft mit dem Bild und der Positionierung zwischen Wahrheitsanspruch und Fake. Es faszinieren die Vielseitigkeit von Annäherung, Blickwinkel und Interpretation, die Möglichkeit, Fakten darzustellen oder zu hinterfragen, die Bilderflut des Alltags aufzunehmen oder zu unterlaufen, Realität und Fiktion zu Neuen Welten zusammenzufügen. In thematische Gruppen aufgeteilt (z.B. Natur, Stadtlandschaft, Alltag, Umwelt, Identität, Realität und Fiktion) ist anhand von rund 50 Werken aus zwei Jahrzehnten ein Rundgang durch die Schweizer Fotografie gestaltet. Ausgestellt sind Werke von Matthias Bosshart, Balthasar Burkhard, Guido Baselgia, Katrin Freisager, Fischli/Weiss, Dominique Lämmli, Marianne Müller, Cat Tuong Nguyen, Bessie Nager, Claudio Moser, Christoph Schreiber, Anselm Stalder, Studer/van den Berg, Bernhard Voïta, Markus Wetzel, Cécile Wick, David Willen.


Kabinett: Alexander Hahn

17. Januar bis 3. Mai 2009


Alexander Hahn (1954 Rapperswil, lebt in New York) war als Maler und Performancekünstler tätig, bevor er sich 1980 den elektronischen Medien, Video und Fotografie, zuwandte. Zeit und Bewegung, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, Kommunikationsflut, Recherche und Zufall, Realität und Fiktion bilden das ins sich verästelte Netzwerk der künstlerischen Auseinandersetzung. Von eigenen Erfahrungen ausgehend, die fotografischen oder filmischen Aufzeichnungen in der Nachbearbeitung elektronisch verfremdend verwebt Alexander Hahn gelebte und imaginierte Wirklichkeitsebenen, vergangene, gegenwärtige und zukünftige Zeitebenen zu suggestiven Bilderströmen.
Ausgestellt sind Ink-Jet-Prints der letzten fünf Jahre, u.a. „Memory of Light/Light of Memory"; „15 Drivers in Sideview Mirror"; „Millenium Series", „Artificial Desert" sowie ein Beispiel von Alexander Hahns Auseinandersetzung mit der Zylinderanamorphose.

Gastausstellung IG Halle: «So gesehen» – Felix Studinka – Zeichnungen

14. März bis 3. Mai 2009

Projektraum: In Hunderten von Zeichnungen umkreist Felix Studinka (geb. 1965) das Motiv des Baums als „Training im absichtslosen Schauen". Sachlichkeit und Präzision der Wahrnehmung seien der Ausgangspunkt, wobei sich diese in manchmal zarter filigraner Lineatur, flächiger Struktur, pointillistischen Tupfern oder in reiner Abstraktion äussern. Das Verharren an einem einzelnen Motiv spricht davon, dass es dem Künstler weniger um eine gleichsam reelle Darstellung des Baumes geht als darum, unter der Oberfläche nach seinem innersten Wesen, seiner eigentlichen pflanzlichen Struktur zu forschen.
Gastkurator: Guido Baumgartner IG Halle.

Hommage an Ueli Berger (1937 – 2008)

16. Mai bis 8. September 2009


Als Abschluss der themenbezogenen Ausstellungen im Kunsthaus Langenthal (2006) und im Kunstmuseum Bern (2007) bietet unsere Retrospektive mit knapp 100 Werken einen konzentrierten Überblick über die weit gefächerte Tätigkeit von den 1960er Jahren bis zu Bergers Tod 2008. Die Rückschau umfasst Werkgruppen der frühen konstruktiven Phase, der „Risse", der Gummi- und Autoscheibenarbeiten, der Kunststoffarbeiten, der Projektzeichnungen, Land-Art-Projekte, Makrofotografien sowie die Installationen „Bootschaften", „Real Water Music", „Technosaurus", „Nature morte", „Unfarben", „Twins" und „Twin Towers". Experimentierfreudig mit den unterschiedlichsten Materialien spielend (Karton, Glas, Holz, Kunststoff, Metall), von der Zeichnung zur Druckgrafik, zur Fotografie, zum Objekt, zur Skulptur und zur Installation wechselnd verbildlicht Berger mit scheinbar leichter Hand komplexe Themen. Kunst und Wissenschaft, Natur und Technik, privater und öffentlicher Raum, Gesellschaft und Umwelt sind der rote Faden, der das vielschichtige Gesamtwerk zusammenhält. Als Vorläufer der nachfolgenden Mixed-Media-Künstler hat Ueli Berger der oft schwergewichtigen Schweizer Kunst seiner Generation eine von Pathos freie Position entgegengesetzt, die in ihrer poetischen Subversivität zeitlos bleibt.
(Kunstvermittlung: Intensiv-Workshop und Leitfaden für Schulen durch „artefix kultur und schule").


Kabinett: 87 x Universalkasten – Künstler der Edition HOWEG

16. Mai bis 8. September 2009


Ab Mitte der 1990er Jahre motiviert der Zürcher Verleger und Buchhändler Thomas Howeg befreundete Künstler dazu, einen so genannten ‚Boesner Universalkasten' (einen standardisierten Malutensilienbehälter aus Buchenholz im Format 28 x 20,5 x 2,8 cm) als Editionsobjekt (Auflage 1 bis 3 Exemplare) zu gestalten. Inzwischen ist die Edition auf über 100 Objekte angewachsen. Sie umfasst sowohl bekannte wie noch zu entdeckende Namen und zeichnet ein reichhaltiges Bild wie sich Kunstschaffende, von verschiedensten Themen ausgehend und mit Werkstoffen und Techniken experimentierend (Malerei, Zeichnung, Objekt, „objet trouvé") mit der Vorlage auseinandersetzen. Im Kabinett sind rund 80 Objekte von Schweizer Künstlern – von A wie Jürg Altherr bis Z wie Beat Zoderer – auf Tischen ausgelegt: Ein anregender Spaziergang durch die Schweizer Kunstlandschaft zum Betrachten und Anfassen.

Gastausstellung *KURATOR: Identitätshüllen

16. Mai bis 5. Juli 2009

Projektraum: „Identitätshüllen" bezieht sich in der Doppelausstellung im Kunst(Zeug)Haus und der Alten Fabrik auf Künstler, die ihre Identität hinter einem fiktiven Namen verbergen. „Wenn ein Name sich nicht auf eine Person oder einen Ort bezieht, sondern auf eine Gruppe von Leuten, verweist der Name auf die Ideen und die Struktur der Gruppe. Die einzelnen Mitglieder bleiben hingegen abstrakt." (Kuratorin Fanny Gonella). Im Kunst(Zeug)Haus präsentieren sich Arbeiten der Künstlergruppe Claire Fontaine und ALMA, in Anspielung auf die Robinson-Bibliothek im Kunst(Zeug)Haus durch Bücher und Objekte anonymer Künstler zu „Robinson Crusoe" ergänzt.
Gastkuratorin: Fanny Gonella, *KURATOR. Katalog.

Aus Glas, auf Glas, um Glas herum

18. Juli bis 8. September 2009

Projektraum: Glas ist hart und zerbrechlich, durchsichtig oder opak, wärmt oder kühlt und ist aufgrund seiner Bearbeitungsmöglichkeiten wie Schneiden, Lochen, Ätzen, Bemalen und Bedrucken ein von Künstlern gern verwendeter Werkstoff. Geometrische und organische Werke (Marguerite Hersberger zu Hugo Suter/Rolf Winnewisser), System und Zufall (Bernard Tagwerker, Jürg Stäuble) und Subversion (Bernard Schobinger, Beat Zoderer) treffen aufeinander. Die insgesamt rund 20 meist mehrteiligen Arbeiten (Wand- und Bodenarbeiten, Schmuckobjekte) zeigen auf, wie ideenreich der Werkstoff Glas künstlerisch bearbeitet wird. Vertreten sind: Ueli Berger, Marguerite Hersberger, Jean Mauboulès, Bernhard Schobinger, Hugo Suter/Rolf Winnewisser, Anselm Stalder, Jürg Stäuble und Beat Zoderer.

Sammlung: neu angekauft oder neu entdeckt

19. September bis 1. November 2009

Unter diesem Titel vereint die Präsentation Neuankäufe der letzten Jahre mit Exponaten, die erst kürzlich von auswärtigen Standorten ins Kunst(Zeug)Haus überführt worden sind. In einzelne Themenbereiche gegliedert sind die Werke, was ihre Aussage und ihren Kunstkontext betreffen, wie neu zu entdecken. Der fünfteilige Rundgang umfasst Werkgruppen von Alex Hanimann und Pascal Danz zum Thema Bildrezeption, Gemälde von Klaus Born zum Thema Farbraum sowie die Themenschwerpunkte Essen und Trinken (Heidi Bucher, Hannes Brunner, Christoph Haensli, Thomas Müllenbach, Christian Rothacher, Christine Streuli, Judith Villiger und Daniel Zimmermann) und Stadt/Natur (Ueli Berger, Hannes Brunner, Pascal Danz, Martina Gmür, Massimo Milano, Markus Raetz, Mario Sala und Anselm Stalder).
Kabinett: ALMA, Ian Anüll, Silvia Bächli, Biefer/Zgraggen, Markus Raetz.

Gastausstellung IG Halle: «Was soll ich sagen?» Alzheimer
Fotografien von Peter Granser

19. September bis 1. November 2009

Projektraum: Die Ausstellung des deutschen Fotografen Peter Granser bildet gleichsam die Ausgangslage, sich mittels aufliegender Bücher sowie anhand von begleitenden Lesungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen über Alzheimer bzw. Demenz zu informieren. Die Fotografien von Peter Granser sind 2001 und 2004 im Gradmann Haus in Stuttgart entstanden und mit dem Deutschen Sozialpreis sowie dem Arles Discovery Award ausgezeichnet worden. Ergänzt werden diese durch Fotoarbeiten von Dominique Meienberg und Katharina Wernli.
Gastkurator der Wanderausstellung: Martin Mühlegg, IG Halle. Publikation Peter Granser.

Bendicht Fivian – Figur und Landschaft

14. November bis 24. Januar 2010

Bendicht Fivian (1940 Bern) konstruiert Objekte, ist Zeichner, aber vor allem ist er Maler und zwar einer der beharrlichsten und überzeugendsten im Bereich der Gegenständlichkeit. Seine Motive entnimmt Bendicht Fivian stets der realen Umwelt, seien es Passanten auf der Strasse, Kiesgruben, Bunker, Müllhalden, Unterführungen, Türme, Fensterausblicke aus dem Atelier, Wälder oder alle die Gegenstände, die ihm im Atelier oder auf Reisen ins Auge fallen. Für den Rückblick auf rund dreissig Jahre Malerei wurde gemeinsam die Konzentration auf Figur und Landschaft gesucht. Der Rundgang setzt mit den frühen räumlich gestaffelten Kiesgruben der 1970er Jahre an, um über die grossformatigen politisch motivierten expressiven Figurenbilder der 1980er Jahre zu den wiederum räumlich verorteten Strassenzügen und Müllhalden der 1980er Jahre zu leiten. Das Moment der Idylle wird in Bendicht Fivians Werk bewusst ausgeblendet, als ihn ‚das Schöne an sich' malerisch nicht zu faszinieren vermag. Vielmehr wird sein Interesse durch triviale, banale oder auch unheimliche Motive geweckt, wobei ihnen der Maler eine intensive ambivalente Präsenz zu geben versteht. Das Beunruhigende dieser Arbeiten tritt in der aktuellen Werkgruppe der Wälder zurück; hier ist es wiederum der Raum, die Struktur der Linien, das Spiel von Licht und Schatten, das Warm und Kalt der Farben, die das Waldinnere (Buchen- und Eichenwälder des Seenlandes) geradezu spektakulär vergegenwärtigen.
(Ausstellungskatalog).

Kabinett: Hommage an Peter Wiedenmeier – Zeichnungen

14. November bis 24. Januar 2010


Peter Wiedenmeier (1948 Romanshorn bis 2007 Zürich) war von Beruf Bankangestellter bei der Bank Vontobel und mit Leidenschaft der Literatur, Musik und bildenden Kunst zugetan. Er war Initiator des Kulturclubs „Funky Butt", Lektor und Verleger, aber vor allem war er ein passionierter Zeichner. Stets trug er auf der Strasse, in Restaurants oder bei Theaterbesuchen einen Zeichenblock auf sich, in dem er mit geschickter Hand seine Zeitgenossen festhielt. Nach und nach entstanden Hunderte von Zeichnungen, die von Begegnungen im Alltag erzählen und die Menschen ob würdevoll oder lächerlich, schön oder hässlich ebenso liebevoll wie scharfsinnig zu Papier bringen. Es ist dies die erste Museumsausstellung des Künstlers, in Zusammenarbeit von Werner Wiedenmeier und Peter Bosshard entstanden.
(Ausstellungskonzept: Peter Bosshard; Ausstellungskatalog Edition HOWEG).

Projektraum: Sammlung – Malerei? Zeichnung? Objekt?

14. November bis 24. Januar 2010


Seit der Avantgardebewegung zu Beginn des 20. Jhrs. werden die klassischen Gattungen Malerei, Skulptur und Grafik auf neue Felder ausgedehnt. Es kommen neuartige Materialien hinzu, vor allem aus Alltag und Industrie (Kautschuk, Silikon, Karton, Kunststoff, Zelluloid) und es werden Wege gesucht, sich von den traditionellen Kunstdefinitionen zu befreien, um zu zeitgemässeren Formen vorzustossen. Zusammengestellt sind rund 20 Werke an den Schnittstellen von Kunst und Leben bzw. Kunst und Technik. Zwischen Malerei, Zeichnung und Objekt oszillierend machen die Werke darauf aufmerksam, dass die Auseinandersetzung mit den ‚Rändern' einen zweiten Blick lohnt. Zu sehen sind Werke von Luigi Archetti, Reto Boller, Matthias Bosshart, Urs Frei, Thomas Hirschhorn, Carmen Perrin, Adrian Schiess, Jürg Stäuble, Markus Weggenmann, Beat Zoderer.